Was können Unternehmen tun im Thema Burnout

 

Newsletter 10.06.2016

Was können Unternehmen tun im Thema Burnout
Die Globalisierung, der Abbau von Arbeitsplätzen und ständige Veränderungen führen zu einer immer breiteren und grösseren Konkurrenzsituation im Wirtschaftsleben.

 
Die dauernde geglaubte Erreichbarkeit bedeutet für Menschen permanenter Stress und die Angst, nicht mehr mithalten zu können.  In der Literatur wurden bereits mehr als 160 Einzelsymptome eines Burnouts genannt. Diese lassen sich in drei Entwicklungsstufen zusammenfassen:

1. Arbeitsüberlastung: Eine wirkliche oder erlebte Arbeitsüberlastung führt zu vegetativen Stresssymptomen und zu Erschöpfung, die Erholung im Schlaf funktioniert nicht mehr. Die Menschen fühlen sich ausgelaugt, müde, niedergeschlagen und ohne psychische und physische Reserven. Sie können sich nicht mehr entspannen. Körperlich drückt sich der Stress in Magen-Darm-Symptomen, Kopf- und Rückenschmerzen und einer vermehrten Infektanfälligkeit aus.

2. Burnout-Risikozustand: Er tritt dann ein, wenn die Überforderung längere Zeit anhält und kein Ende abzusehen ist. Die Betroffenen werden zunehmend frustriert, verbittert und zynisch. Sie distanzieren sich von der einst idealisierten Arbeit, ihre Leistung ist deutlich vermindert und ihre Gefühlswelt wird immer ärmer bis hin zur Depersonalisation.

3. Chronifizierter Stress: Wenn in dieser Phase noch immer keine Regeneration erfolgt, entwickeln sich ernsthafte psychische Erkrankungen wie Depression, Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch, Angststörungen oder Schmerzsyndrome. Nicht selten kommt es auch zu physischen Manifestationen wie Hörsturz, Tinnitus, Bluthochdruck und Infektionskrankheiten.

Burnout ist die unscharfe Beschreibung eines Prozesses, der in eine Krankheit führen kann, nämlich in die Erschöpfungsdepression. Gerade weil es eine grosse Unsicherheit in der Frage gibt, was Burnout ist und wann man etwas unternehmen sollte, ist eine niederschwellige Anlaufstelle wichtig. Eine rasche Klärung der Situation, kann entscheidend sein. Sowohl für Betroffene, wie für Beteiligte.

Nicht nur Einzelpersonen, sondern immer mehr Firmen nehmen die 7x24 h Hotline des Vereins NOTRUFS-BURNOUT in Anspruch. Unternehmen bevorzugen die Hotline-Abos und Service-Paket-Angebote, da diese Praxisbezogen sind und sich daher sehr bewähren. Die Erfahrung zeigt deutlich: oft wollen oder können Mitarbeitende nicht auf interne Anlaufstellen, aus persönlichen oder strukturbedingten Gründen, zurückgreifen.

Kontaktieren Sie den Verein Notruf Burnout www.notruf-burnout.ch für ein Hotline-Abo.

BGM Forum Schweiz – www.bgm-forum-schweiz.ch - steht Ihnen auch für Impuls-Referate, Workshops zur Resilienz und Selbstführung, wie auch auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Angebote, gerne zur Verfügung.
 
 
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