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Achtsamkeit-neumodischer Trend ?

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Nicht nur zur Adventszeit ist eine vermehrte Hinwendung zu Achtsamkeit zu beobachten. Dahinter steckt bei nicht wenigen
ein Bedürfnis nach innerer Einkehr. Achtsamkeit wirkt wie eine Gegenentwicklung zu den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte: dynamische, volatile Arbeitswelten, steigender Leistungsdruck, Multitasking und Selbstoptimierung versus Innehalten, Beobachten und Nichtreagieren. Ist Achtsamkeit also mehr als ein neumodischer Trend, ist sie ein Wert für die Gesellschaft?

Mit ununterbrochenem Gedankenlärm verhindern wir unsere Präsenz, das ist Teil der aktuellen Normalität. Wir grübeln im Arbeitsgedächtnis über verschiedene „to dos“, hören halbherzig dem Mitarbeiter zu und prüfen gleichzeitig Mails. Viele Menschen in unserer Kultur machen alles gleichzeitig und alles nur halb. 

Achtsam sein bedeutet, innere und äussere Vorgänge mit ungeteilter, entspannter Aufmerksamkeit zu beobachten und "das ganze Bild" aufnehmen. Dabei basiert Achtsamkeit auf den folgenden vier Voraussetzungen:

  • Über-Bewusstheit: Wir verlieren uns nicht in einer Tätigkeit, sondern sind uns bewusst, dass wir etwas Bestimmtes tun
  • Nicht abgelenkt sein: Unsere Wahrnehmung wird nicht beeinträchtigt durch Grübeleien, Zukunftssorgen, Gefühle oder andere Störungen
  • Neutralität: Wir beurteilen oder bewerten nicht das Wahrgenommene, auch wenn uns etwas bereits bekannt vorkommt und wir gerne auf Vorurteile oder Erfahrungen zurückgreifen möchten. Wir registrieren die Geschehnisse, ohne Gedanken oder Gefühle einzuklinken
  • Perspektivenwechsel: Wir sind uns bewusst, dass unsere Sichtweise falsch, beschränkt oder einengend sein kann, weil Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden können

    Ein Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.
    Er sagte:
    "Wenn ich stehe, dann stehe ich,
    wenn ich gehe, dann gehe ich,
    wenn ich sitze, dann sitze ich,
    wenn ich esse, dann esse ich,
    wenn ich liebe, dann liebe ich ..."
    Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:
    "Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?"
    Er sagte wiederum:
    "Wenn ich stehe, dann stehe ich,
    wenn ich gehe, dann gehe ich,
    wenn ich ... "
    Wieder sagten die Leute:
    "Aber das tun wir doch auch!"
    Er aber sagte zu ihnen:
    "Nein -
    wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
    wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
    wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel."




 

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Gast Dienstag, 29 November 2022