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Arbeit als Ressource

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Im Zeitalter von Erschöpfungssymptomen aller Art hat die Arbeit keinen guten Ruf, sie scheint geradezu die Wurzel aller Übel zu sein. Wie die "Schweiz am Sonntag" schreibt, wird der positive Einfluss der beruflichen Tätigkeit auf die eigene Zufriedenheit oft unterschätzt

Arbeit ist schliesslich mehr als eine angemessene Entlöhnung: Sie bietet Struktur, Anerkennung und sozialen Austausch. Damit trägt sie entscheidend zur psychischen Gesundheit bei. Diese Seite wird oft verkannt, wenn über die negativen Auswirkungen von Arbeit berichtet wird, beispielsweise über die Zunahme der Burnout-Fälle. Doch selbst hier zeichnet sich ein Perspektivenwechsel ab. Es mehren sich Stimmen, die das Ausgebranntsein nicht einfach als direkte Folge der Arbeitsbedingungen sehen.

Eine grosse Rolle spielen vielmehr die persönliche Lebenssituation und die soziale Einbindung. Die Ärztin Miriam Priess beispielsweise kommt zum Schluss, dass Menschen ausbrennen, weil sie die Beziehung zu sich und ihrer Umwelt verloren haben. Betroffene sehen den Sinn nicht mehr in dem, was sie sind, sondern nur noch in dem, was sie erreichen. Auslöser ist also nicht die Arbeit an und für sich, sondern die persönliche Konstitution.

Gestresst weil Sinn fehlt

Nicht nur die Arbeit, sondern vor allem die Arbeitslosigkeit kann das Wohlbefinden längerfristig beeinträchtigen. Wer keine Arbeit findet, fühlt sich bald einmal nutzlos und in seinem Selbstwert herabgesetzt. Zugleich steigert sich die Angst vor unklaren Zukunftsaussichten ins Unermessliche – ein Teufelskreis, wie die Autorin Manuela Specker zu Recht feststellt. Erwerbslose sind nicht nur gestresst wegen finanzieller Einbussen, sondern auch, weil eine sinnvolle Aufgabe fehlt. Untersuchungen zeigen jedenfalls, dass Arbeitslose mit demselben monatlichen Lohn, dem gleichen Gesundheitszustand und dem gleichen Bildungsstand wie Erwerbstätige deutlich unglücklicher sind. "Aktiv beschäftigt zu sein, ist glücksstiftend, und zwar über die Tatsache hinaus, dass damit auch Einkommen erzielt wird", fasst der Ökonom und Glücksforscher Bruno S. Frey zusammen.

Arbeitslosigkeit an Spitze des Sorgenbarometers

Nach wie vor gehört gemäss dem Sorgenbarometer der Credit Suisse die Angst vor Arbeitslosigkeit zu den grössten Sorgen. Dies ungeachtet der Tatsache, dass die Schweiz mit gegenwärtig 3,1 Prozent über eine der tiefsten Arbeitslosenquoten im internationalen Vergleich verfügt.

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Gast Dienstag, 29 November 2022