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Ausgebrannt im Studium

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Beim Thema Burnout ist genaues abklären von entscheidender Bedeutung. Beispiel: Prüfungsstress und Leistungsdruck: Der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle der Universität Zürich, Ulrich Frischknecht, sagt in einem NZZ-Campus Interview, dass es sich bei Erschöpfung nicht gleich um ein Burnout handeln muss.

Ulrich Frischknecht stellt fest: Man müsse zwar stoffmässig mehr können – zum Beispiel im Bereich der Informatik, und dies nicht nur an der Universität, sondern auch an der Volksschule. Aber die Vorbereitungen, die Didaktik und Struktur seien besser geworden, was das Lernen erleichtere. Deshalb müsse man die Ansprüche an Schüler und Studierende immer relativieren.

Den Zusammenhang zwischen Anforderungen und Burnout könne er nicht einfach so bestätigen, weil die Belastung, die zu Burnout führt, häufig nicht real sei, sondern viel eher aus übersteigerter Verantwortungs- oder Leistungsbereitschaft erwachse.
"Es hat oft mehr mit der persönlichen Haltung zu tun als mit den konkreten Verhältnissen."

"Ablöschen" sei eine gute Umschreibung des Gefühls für eine Erschöpfung. "Die meisten Menschen würden sich in so einer Situation sogar noch mehr Mühe und versuchen sich zusammenzureissen, damit doch noch alles klappt.
"Aber wenn die Strukturen nicht günstig seien, wenn also beispielsweise keine Grenzen existieren, es nie gut oder nie genug ist, kann Erschöpfung, Frustration, Ärger und Trotz entstehen. Diese Gefühle können wiederum zu einer depressiven Stimmungslage überleiten."

Frischknecht meint, die Gründe für die Überforderung müssten erkannt werden. "Sehr oft geht es um Selbstwert, Anerkennung, Fairness. Es stellt sich die Frage, was man persönlich an sich ändern kann, oder ob es notwendig ist, die bestehenden Strukturen zu verlassen, einen Neubeginn zu machen."

 

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Gast Dienstag, 29 November 2022