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Psychische Leiden: immer mehr Schweizer schlucken Medikamente

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In der Schweiz nehmen die Menschen immer mehr Medikamente ein. Der Konsum ist allein seit 2010 um 17 Prozent gestiegen. Dies zeigt der neue Arzneimittelreport 2014 der Krankenkasse Helsana, welcher der NZZ am Sonntag vorliegt. 

Psychopharmaka nehmen dabei laut Helsana-Report eine Spitzenstellung ein. Weit über eine Million Menschen schlucken regelmässig Arzneien gegen Depressionen, Angstzustände und andere psychische Erkrankungen. Die auf Rezept verschriebenen Stimmungsregler kosten die Krankenkassen über eine halbe Milliarde Franken jährlich.

Es gilt allerdings genau abzuklären, ob ein Mensch bereits krank ist, oder sich in einer Stufe eines Burnouts befindet. Wichtig ist die genaue Klärung der Art des Leidens. Studien zeigen, dass die Mehrheit derjenigen, die von einem Burn-out-Syndrom betroffen sind, nicht an einer Depression leidet. Allerdings kann das Burn-out-Syndrom durchaus eine Vorstufe auf dem Weg hin zu einer Depression sein. Daher muss der Arzt bei jedem, der über chronische Erschöpfung klagt, abklären, ob eine Depression vorliegt.

Medikamente bringen die Hirnbotenstoffe wieder ins Gleichgewicht und normalisieren die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass die Wirkung nicht immer sofort einsetzt, sondern oft erst nach rund zwei Wochen. Das erfordert viel Geduld vom Patienten und eine engmaschige Betreuung durch den behandelnden Arzt.

Entgegen verbreiteter Vorurteile machen Antidepressiva nicht abhängig und verändern auch nicht die Persönlichkeit. Allerdings können sie Nebenwirkungen haben. Und es kann vorkommen, dass das erste verabreichte Antidepressivum nicht gut genug wirkt, so dass der Arzt einen anderen Wirkstoff verschreiben muss.

 

 

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Gast Dienstag, 29 November 2022