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Der Fall Andreas L.

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Auch mich beschäftigte diese Woche die Frage: Was trieb Andreas L. an, 149 Menschen mit sich in den Tod zu reissen? Ich bin kein Psychiater oder Arzt. Habe aber jahrelang Menschen in der Arbeitswelt begleitet. Die meisten waren Männer und litten unter Depressionen.

ich möchte mich nicht an irgendwelchen Spekulationen beteiligen. Ich vermute aber, dass Andreas L. den Entschluss zum Suizid erst gefasst hat, als er plötzlich allein im Cockpit war. 
Der Co-Pilot muss sich im Ausnahmezustand befunden haben. Er verfolgte einzig das Ziel der Selbsttötung, die er als einzige Lösung für seine Probleme sah. Das kann und soll aber diesen schrecklichen Vorfall nicht allein
rechtfertigen.

Wie fühlt sich ein mensch, der eine solche Tat begeht ? "In den meisten Fällen leiden die Betroffenen unter einer schweren Depression. Gerade Männer machen die Probleme oft mit sich selbst aus. Im Moment des Suizids denken und fühlen Betroffene nichts mehr. Sie legen ein sehr ichbezogenes Verhalten an den Tag". Dies sagt Thomas Reisch, ärztlicher Direktor des Psychiatriezentrums Münsingen in verschiedenen Schweizer Zeitungen.
Wie er weiter ausführt, seien Männer
sehr gut im Verbergen von Gefühlen. Die Anzeichen im Vorfeld zu erkennen, sei äusserst schwierig. "Auch dem Co-Piloten hat man offensichtlich nichts angemerkt. Nicht einmal dem Piloten ist aufgefallen, wie schlecht es seinem Kollegen geht. Hätte er gespürt, dass etwas nicht in Ordnung ist, hätte er wahrscheinlich das Cockpit nicht verlassen".

Wie Thomas Reisch rate ich Betroffenen, in jedem Fall man das Gespräch suchen – mit Angehörigen, mit dem Hausarzt oder mit dem Psychiater. Auch Notfalltelefone, wie unser NOTRUF BURNOUT- helfen weiter. Gerade betroffene Männer sollten ihr Schweigen brechen und ihre Gefühle jemandem anvertrauen.

 

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Gast Dienstag, 29 November 2022