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Dusch-Meditation

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Mindfulness-Meditation ist im Trend. Die Achtsamkeits-Meditation verspricht weniger Stress, bessere Konzentration und eine höhere Leistungsfähigkeit.

Oft mit dem deutschen Wort Achtsamkeit übersetzt, bedeutet Mindfulness Gewahrsein des Jetzt. Die Qualität davon ist ein stilles und urteilfreies Wahrnehmen der Gedanken und Gefühle im Moment. Praktiziert wird Achtsamkeit durch formelle Meditation oder formlose Praxis.
Jon Kabat-Zinn begann als 21-Jähriger mit Zen-Meditation. Daraus entwickelte er 1979 die Praxis von Mindfulness-based stress reduktion (MBSR). Als Begründer des Centre for Mindfulness in Medicine, Health Care, and Society erforschte er Meditation wissenschaftlich. In einem SRF Interview sagt er:
"Sie werden lachen, ich habe tatsächlich eine Duschmeditation! Gerade denjenigen Leute, die meinen, keine Zeit zum Meditieren zu haben, sage ich: Das nächste Mal, wenn ihr unter der Dusche steht, werdet euch bewusst, ob ihr wirklich in der Dusche steht. Vielleicht seid ihr in Gedanken am nächsten Meeting oder die Leute des Meetings stehen mit euch in der Dusche. Die Gedanken und Emotionen schweifen ab, anstatt das Wasser auf dem Körper zu spüren und den Moment des Duschens bewusst zu erleben.

Meditation auf dem "stillen Oertchen"

Wenn Sie die Zeitung auf der Toilette lesen, ist es kein Moment der Entspannung. Aber wenn Sie einfach präsent sind, wenn das die einzige Zeit am Tag ist, in der Sie präsent sein können, dann wäre das Badezimmer vielleicht einer der meditativsten Räume eines Hauses. Aber leider glaube ich, dass viele Leute auf dem WC eine SMS schreiben, Mails checken oder die News lesen. Dann ist es kein meditativer Moment, weil die Leute der Technologie verfallen."

Auf die Frage, warum Menschen den Kommunikationstechnologien soviel Aufmerksamkeit schenken sagt er: "Weil die Menschen nicht wissen, was sie mit sich anfangen sollen, wenn sie nichts zu tun haben. Wir füllen alle freien Momente unseres Lebens auf, zum Beispiel wenn wir Zug fahren. Das Leben findet aber im bewussten Jetzt statt, in völliger Präsenz des Geistes, unseres Herzens und unserer Emotionen. Wir lenken uns mit anderen Dingen ab, anstatt an unserer Achtsamkeit zu arbeiten und wirklich zu leben.

 

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Kommentare

  • Gast
    Armin Pollmann Freitag, 24 Juli 2015

    Das funktioniert wirklich. Dies ist nur ein kleines Beispiel der vielen täglichen Meditationen und anderen Achtsamkeitsübungen die helfen, einiges an Ruhe in jedermanns Alltag, vor allem im Geschäftsalltag zu bringen. Den Stress erkennen und dadurch lernen damit umzugehen ist ein sehr gutes Rezept. Leider noch viel zu wenig integriert im BGM. Ich mache gerne eine Infoveranstaltung dazu.

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Gast Dienstag, 29 November 2022