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Führungskräfte in der Doppelrolle

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Führungskräfte sind in einer Doppelrolle. Sie haben Vorbildfunktion und nehmen gleichzeitig

mit ihrem Führungsstil massgeblichen Einfluss auf die Life-Balance ihrer MitarbeiterInnen. Sie sind sowohl
Betroffene als auch GestalterInnen.

Untersuchungen haben ergeben, dass Führungskräfte selbst in Change-Prozessen am meisten leiden,
wenn sie die Sinnhaftigkeit von Veränderungen nicht erkennen und wenig Partizipationsmöglichkeit sehen.
Als weitere belastende Faktoren werden genannt: zu hohe Veränderungsdynamik sowie mangelhafte Abstimmung und Kommunikation. Sowohl als Betroffene als auch als GestalterInnen gilt es für Führungskräfte, dafür zu sorgen, dass Belastungen dieser Art möglichst reduziert werden.
Führungskräfte tragen beispielsweise Verantwortung dafür, sich Klarheit über den Sinn von Veränderungsmassnahmen zu verschaffen, damit sie den Sinn ihren Mitarbeitern/-innen kommunizieren können. Als Betroffene sind Führungskräfte angehalten, die eigenen Antreiber und Werte zu reflektieren, eingefahrene Glaubenssätze zu hinterfragen (wie z.B.
"ein Vorgesetzter ist immer erreichbar“) und die persönliche Verausgabungsbereitschaft und Selbstausbeutung zu identifizieren.

Leben in Balance

Sie sind gefordert, die eigenen (Dis-)Balancen wahrzunehmen, zu verbessern bzw. für ein Leben in Balance zu sorgen.
"Leben in Balance" heisst: bewusst einen Ausgleich zur täglichen Arbeit zu schaffen. Freizeit sollte der Entspannung und Regeneration dienen. Abschalten können heisst, es besteht keine Erwartungshaltung, immer erreichbar zu sein.

Die eigenen Grenzen zu kennen, auf sich selbst achtzugeben und Erholung bewusst einzusetzen sind wesentliche Voraussetzungen dafür, Disbalancen auch bei anderen wahrnehmen zu können. Dafür gibt es gute Gründe: Die Möglichkeit, Arbeit und Privatleben zu trennen, reduziert die Erschöpfung und steigert die Arbeitszufriedenheit sowie die Zufriedenheit
mit der Life-Balance.

 

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Gast Dienstag, 29 November 2022