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Gute Nacht, Schlafstörung

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Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung leidet an Schlafstörungen, vermeldete das Bundesamt für Statistik Mitte Mai.

Die meisten davon fühlen sich beeinträchtigt, weil sie mehrmals pro Nacht aufwachen.

 

"Im Durchschnitt erwacht ein gesunder Mensch nachts 28-mal. Das zeigen Untersuchungen im Schlaf­labor", sagt Ruedi Schweizer, Leitender Arzt in der Integrierten Psychiatrie Winterthur-Zürcher Unterland gegenüber der "Sonntags-Zeitung".
Es sei ein häufiger Irrglaube, dass nächtliches Erwachen immer ein ­Zeichen von gestörtem Schlaf sein müsse.

Auch mit anderen Mythen räumte der Psychiater kürzlich an einer Weiterbildung für Ärzte in Zürich auf. Dazu gehört zum Beispiel die Annahme, der Schlaf vor Mitternacht sei der wichtigste. "Am erholsamsten ist die Tiefschlafphase, und die ist am Anfang des Schlafs. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Uhrzeit man zu Bett geht", stellte Schweizer klar.

Nur so viel Zeit im Bett bleiben, wie man auch wirklich schläft

Die "Sonntags-Zeitung" schreibt weiter: Die meisten Betroffenen interessiert aber mehr, welche einfachen Mittel gegen ihren schlechten Schlaf helfen. Die erste Regel: Nicht aufregen, dass man (schon wieder) nicht schläft. Der Ärger und die (oft unbegründeten) Sorgen wegen des Schlaf­problems verhindern entspanntes Schlafen erst recht. "Versuchen Sie mal, nicht zu schlafen", rät Schweizer denjenigen, die nachts in diesen schwierigen Teufelskreis geraten.

Idealerweise ist die im Bett verbrachte Zeit nur wenig länger als die tatsächliche Schlafdauer. Dann gilt der Schlaf als effizient. "Aber fragen Sie mal, bei wie vielen Betroffenen im Schlafzimmer ein Fernseher steht", sagte Schweizer. Für Menschen mit Schlafstörungen sei das ein Unding.

Kein Fernseher im Schlafzimmer und auch kein Wecker, rät er diesen Menschen. Alles, was die Ruhe störe und das Verhältnis von Bettzeit zu Schlafdauer vergrössere, gehöre dort verbannt. Dazu zähle auch hereindringendes Licht. Den Einwand, ohne Wecker verschlafe man doch morgens, wischt Schweizer vom Tisch: "Den Wecker hören Sie auch, wenn er vor der Schlafzimmertür klingelt."

Ausgehend vom Schlaftagebuch, soll der Patient nur noch gerade so viel Zeit im Bett verbringen, wie er tatsächlich schläft, mindestens aber vier Stunden pro Nacht. "Reduzieren Sie die Bettzeit so lange, bis die Schlafeffi­zienz fünf Tage lang mindestens 90 Prozent beträgt." Danach könne man die Bettzeit peu à peu um jeweils 15–30 Minuten verlängern.

 

 

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Gast Dienstag, 29 November 2022