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Missverständnisse rund um Burnout

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Burnout – der Begriff bezeichnet einen Zustand dauerhafter emotionaler Erschöpfung, der zu Depressionen, Angstzuständen und verschiedenen psychosomatischen Erkrankungen führen kann. Und er wird häufig missverstanden: "Entgegen einer weitverbreiteten Annahme ist nie alleine eine hohe Arbeitsbelastung die Ursache für ein Burnout“, erklärt der Psychotherapeut und Buchautor Martin Grabe. Das Burnout-Risiko steigt vielmehr, wenn sich ein Missverhältnis von Anstrengungen und Erfolgen ergibt, sei es im Beruf oder in der Partnerschaft.  

 

„Beim Burnout fehlt die Bestätigung für die geleisteten Anstrengungen und damit die Kraftquelle, um den Akku wieder aufzuladen“, sagt der Mediziner. Denn wer sich stark für eine Sache engagiert, für die er viel positive Rückmeldung erhält, fühlt sich emotional ausgeglichener. Bleibt die Bestätigung jedoch aus, vernachlässigt der Betroffene beispielsweise Hobbys, Freunde und Familie, um seine Bemühungen weiter intensivieren zu können – bis der Akku irgendwann vollends leer ist.  

„Am Burnout sind in den seltensten Fällen andere Menschen schuld, die Ursachen liegen in uns selbst“, sagt Martin Grabe.

Perfektionisten eher betroffen

„Innere Antreiber“ seien es zumeist, die einen Menschen ins Burnout hetzen: offengebliebene Bedürfnisse nach Liebe, Anerkennung und Angenommensein, die zum Irrglauben führen, besonders viel leisten zu müssen, um geliebt zu werden. „Wer diese inneren Antreiber erkennt, kann eingeschliffene Verhaltensmuster durchbrechen“, erklärt er und verdeutlicht dies an einem Beispiel: „Vom Burnout sind häufig sehr ehrgeizige, perfektionistische Menschen betroffen. Sollen sie für ihren Chef bis zum Abend einen Stapel Briefe schreiben, wollen sie trotzdem jeden Brief perfekt abliefern und signalisieren auch noch nach aussen hin, die Mehrarbeit in gewohnter Qualität zu schaffen – obwohl eben dies nicht zu schaffen ist.“ 

Innere Antreiber erkennen

Es dauert seine Zeit, bis jemand seine inneren Antreiber erkannt hat. Dann gilt es, Strategien zu erarbeiten, mit denen der Betroffene solchen Situationen begegnen kann. Wichtig ist aber eine rechtzeitige Klärung ohne Angst vor negativen Folgen haben zu müssen.  

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Gast Dienstag, 29 November 2022