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Schlafmangel als Risiko

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Dutzende von TV-Programmen, Smartphones, Tablets, Computer: Die Schweiz ist längst in der 24-Stunden-Gesellschaft angekommen. Wie wirkt sich die Dauerberieselung auf unsere Schlafgewohnheiten aus? Raubt sie uns die nötige Ruhe? Schlafforscher der Universitäten Basel und Zürich haben in einer neuen, repräsentativen Studie mit über 2000 Befragten genau diese Frage untersucht. Der "SonntagsBlick" berichtet darüber

Das Resultat fiel deutlich aus: Wir schlafen an Arbeitstagen 41 Minuten weniger als noch vor 30 Jahren. Das zeigt der Vergleich mit Daten aus dem Jahr 1983. An freien Tagen gönnen wir uns 35 Minuten weniger Schlaf. Und der Anteil der Kurzschläfer – also jene, die weniger als sechs Stunden schlafen – hat in den letzten 30 Jahren um ein Viertel zugenommen.

"Unsere Tagesaktivitäten verschieben sich zusehends in die Abendstunden, darum gehen wir später ins Bett", sagt der Schlafforscher Christian Cajochen (50), Professor der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel. "Mit unserem Lebensstil entfernen wir uns von der inneren Uhr, die den biologischen Tag-und-Nacht-Rhythmus steuert." So sitzen 63 Prozent der Schweizer abends bis gegen 23 Uhr vor dem Fernseher und 37 Prozent der 16- bis 19-Jährigen vor dem Computer: "Bildschirme simulieren mit ihrer Helligkeit Tageslicht und überlisten die innere Uhr, damit sich weniger schnell Schläfrigkeit einstellt", sagt Cajochen.

Die Folge: Je weniger der natürliche Schlaf-und-Wach-Rhythmus mit unserem sozialen Lebens-Rhythmus übereinstimmt, desto häufiger leiden wir an chronischem Schlafmangel – denn früh raus müssen ja trotzdem die meisten.

Phänomen "Social Jetleg"

Der deutsche Schlafforscher Till Roenneberg (61) bezeichnet die ständige Schlafschuld als "Social Jetlag" – wie eine Flugreise, die mit der Zeitverschiebung die biologische Uhr aus dem Takt bringt: Wir sind tagsüber müde, können uns schlecht konzentrieren, die Reaktionsfähigkeit nimmt ab.

Im Gegensatz zum Reisejetlag, der sich nach fünf Tagen normalisiert, wirkt der "Social Jetlag" auf Dauer.

Schweizer neigen inzwischen dazu, ihr Schlafbedürfnis zu unterschätzen, wie die neue Studie zeigt: Die Befragten gaben im Schnitt einen Schlafbedarf von sieben Stunden an, obwohl die errechnete Schlafdauer bei 7,5 Stunden liegt. "Junge Menschen können ihr Schlafmanko mit Ausschlafen relativ gut kompensieren", sagt Christian Cajochen. "Aber schon ein 40-Jähriger hat Mühe, die Schlafschuld aufzuholen, da der Erholungsprozess verlangsamt ist." So wird der Dauerjetlag schnell zum Gesundheitsrisiko: "Je gravierender der Social Jetlag, desto grösser sind etwa Gewichtsprobleme, weil der Stoffwechsel zunehmend gestört wird. Wenig Schlaf schwächt auch das Immunsystem, man wird anfälliger für Infektionskrankheiten."

NOTRUF BURNOUT-neu täglich von 7 bis 23 Uhr

Die Burnout-Hotline ist ein neues Angebot von BGM Forum Schweiz. Die Hotline ist vorläufig zwischen 7 und 23 Uhr offen, mittelfristig ist ein Ausbau auf einen 24-Stunden-Betrieb geplant. Wer auf die Hauptnummer anruft, wird automatisch mit einem freien Berater verbunden. Auf der Homepage www.notruf-burnout.ch sind alle verfügbaren Berater aufgeführt. Die Anrufenden können auf Wunsch anonym bleiben. Ein Anruf kostet 3.40 Franken pro Minute. Davon gehen rund 40 Prozent an den Telefon-Dienstleister, rund ein Drittel an den Berater und der Rest ans BGM Forum.

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Gast Dienstag, 29 November 2022