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"Seele" am Arbeitsplatz

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Mentale Überforderungen-vor allem am Arbeitsplatz- werden immer häufiger. Die Beschleunigung und der Effizienzdruck machen uns mehr und mehr zu schaffen. Viele Menschen stehen heute unter dem Eindruck, ins Hintertreffen zu geraten, überrollt zu werden. Auch mit der Globalisierung und der Informationsflut kommen viele nicht zurecht. Gefragt ist mehr "Seele" bei der Arbeit.

Prof. Dr. Daniel Hell plädiert in einem Beitrag in der "Südostschweiz" für die Wiederentdeckung der "Seele" in unserer Arbeitswelt.
Hell wörtlich: "Die Seele ist ein enorm vielschichtiger Begriff. Jeder weiss ungefähr, was er bedeutet – und niemand weiss es genau. Dass sich die klügsten Denker während Jahrhunderten mit dem Seelenbegriff beschäftigten, machte ihn nicht unbedingt schärfer. Diese Unschärfe des Seelenbegriffs hat vor allem damit zu tun, dass die Seele – wie die Liebe oder die Hoffnung – kein Ding ist. Sie lässt sich nicht wie ein Gegenstand erfassen. Und weil die Neurowissenschaft eben auf das Beobachtbare, auf das Sichtbare, setzt, kann sie die Seele nicht fassen. Die Seele ist wichtig, sie hat mit dem Erleben zu tun. Persönlich verstehe ich unter dem Begriff "Seele“ die Fähigkeit des Menschen, sich mit den inneren Sinnen zu empfinden. Und dank diesem Selbsterleben können wir zwischenmenschliche Beziehungen eingehen."

Menschen nicht schubladisieren

Der Mensch sei einfach zu vielschichtig, um seelisch schubladisiert zu werden. Laut Daniel Hell reicht es nicht aus, Symptome zu zählen und Medikamente abzugeben. "So eine Fünf-Minuten-Psychiatrie ist sogar gefährlich. Es gilt die depressiven Beschwerden zu erfassen, die Alltagsprobleme des Menschen zu erkennen. Auch gilt es, die Einstellung eines Menschen zu seinem Leben und zu seinen Beschwerden zu verstehen. Keine Psychopharmaka ohne persönliche Begleitung. Denn die Basis jeder guten Therapie – auch jene einer medikamentösen Therapie – ist die zwischenmenschliche Beziehung.

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Gast Dienstag, 29 November 2022