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Zerbrach er an seiner Perfektion ?

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Perfektion um jeden Preis? – Viele Menschen stellen hohe Erwartungen an sich – und andere – und erreichen zwar viel-setzen sich aber auch damit unter enormem Druck, was sich in Dauerstress zeigt. 

Der Tod des besten Kochs der Schweiz beschäftigt mich besonders. Mit seiner Schusswaffe setzte er seinem Leben mit erst 44 Jahren ein Ende. Zurück bleiben ein 12 jähriger Sohn und seine Frau, mit der er zusammen das berühmte L’Hôtel de Ville in Crissier führte. Jenseits jeder Spekulation, bleiben Fragen, die nachdenklich machen.

 

Der BLICK titelt: "Er ist an seiner Perfektion zerbrochen".
"Es gab keinen einzigen Moment, bei dem Benoît durchblicken liess, dass es ihm schlecht ging", erklärt ein anderer Spitzen-Koch,  Anton Mosimann von Mosimann’s in London fassungslos.

Was zum tragischen Ende des weltbesten Küchenchefs geführt hat, ist noch unklar. Jacky Donatz (64) vom Restaurant Sonnenberg in Zürich ist aber überzeugt: "Benoît hat den Druck nicht mehr ausgehalten. Er war ein sehr sensibler Mensch, aber auch ehrgeizig. Für ihn gab es nur sein Restaurant." Nachdenklich ergänzt Donatz: "Für Benoît wäre es das Schlimmste gewesen, einen Gast zu enttäuschen."

Beat Caduff vom gleichnamigen Wineloft in Zürich gibt in der gleichen Zeitung zu bedenken: "«Der Druck in dieser Liga ist riesig."

Als Spitzenkoch auch menschlich mal nicht perfekt zu sein, sei ein Tabu, sagt Beat Caduff. "Traurig zu sein über den Töpfen – das gibt es nicht!" Die Krise am Herd – unvorstellbar! Sein Appell an die ganze Branche: "Es muss ein Bewusstsein entstehen, dass wir Köche miteinander auch vermehrt über Überforderung sprechen können."

Die NZZ findet, Spekulationen seien fehl am Platz. "Welche unglückliche Verkettung diesen begnadeten Koch derart in die Verzweiflung getrieben hat, dass er keinen Ausweg mehr sah, ist noch im Dunkeln und wird es vielleicht für immer bleiben. Unbestritten ist: Die Gastronomie ist ein hartes Metier, das Chefs und Teams enorm viel abverlangt. Und in der Höhenlage der Dreisterne-Küchen ist die Luft speziell dünn, wie in anderen Berufen mit hohem Wettbewerbsdruck, etwa im Spitzensport." 

 

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Gast Dienstag, 29 November 2022